Einträge von Tim Mainz

Blackout in Spanien 2025: 3 Lehren für die Schweizer Stromversorgung

Blackout in Spanien und Portugal am 28. April 2025: Symbolbild eines stromlosen Geschäfts zur Veranschaulichung der notwendigen Lehren für die Energieversorgung

Blackout in Spanien: Warum der Verbund allein nicht schützt – und welche Konsequenzen die Schweiz ziehen muss

Als Ende April 2025 in Spanien und Portugal die Lichter ausgingen, war dies mehr als nur eine technische Störung. Der massive Stromausfall legte die gesamte Iberische Halbinsel lahm. Eine detaillierte Analyse der Ereignisse zeigt jedoch, dass physikalische Gesetze letztlich stärker sind als politische Marktmechanismen. Für die Schweiz lassen sich daraus folglich drei essenzielle Lehren ableiten, um die nationale Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu garantieren.

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Schaffung von Energielagern und Energiespeichern

Schaffung von Energielagern und Energiespeichern

Eine der großen Herausforderungen der Energiewende ist die Tatsache, dass Strom z.B. an Stellen in großen Mengen produziert wird wo er aber nicht verbraucht werden kann, so z.B. in den Windparks an der Küste. 

Oder dass er zu Tageszeiten produziert wird, an denen nur wenig Energie benötigt wird aber nicht, wenn mehr Strom benötigt wird, die Sonne scheint eben nachts nicht. 

Damit das europäische Stromnetz stabil läuft, ist die wichtigste Kennzahl die Netzfrequenz, die in Europa bei 50 Hertz liegt. Abweichungen von dieser Frequenz sind nur in engen Grenzen erlaubt, sonst kann es zu einem Blackout kommen.

Der Aufwand, das Stromnetz stabil zu halten, steigt rasant. Der Grund: Eine starke Zunahme an Einspeise- und Bezugsleistung, etwa durch Photovoltaik- und Windanlagen, Wärmepumpen und Elektromobilität. 

Es zeigt sich schon heute, dass der laufende Netzausbau nicht in der Lage sein wird, diese Entwicklung aufzufangen. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V., die im Auftrag der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) ein Gutachten  zur Versorgungssicherheit mit Strom gem. § 63 EnWG-E durchgeführt hat. Das ganze Gutachten gibt es hier:

Somit wird die Schaffung von Energielagern und Energiespeichern ein zentraler Punkt in den Energiezellen, auch um sich autark versorgen zu können, wenn man es muss. 

Stromspeicher-Strategie des BMWK- Eine Stellungnahme der DIHK

Stromspeicher-Strategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)- Eine Stellungnahme der DIHK

Stromspeicher-Strategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)- Eine Stellungnahme der DIHK 

Für eine effektive, damit auch sichere und bezahlbare Energieversorgung braucht es eine Stromspeicher-Strategie. Vor Allem bei der Stromproduktion mit regenerativen Energieträgern wird in bestimmten Zeiten mehr Strom produziert als gebraucht wird (Sonnen- und Windenergie z.B.). In anderen Zeiten wiederum wird Strom benötigt z.B. um die Residuallast zu senken. 

Die DIHK

ist der Dachverband von ca. 79 Industrie und Handelskammern und engagiert sich für beste Bedingungen der Wirtschafft sowohl Deutschland- als auch Europaweit ein. Die DIHK nimmt zu der Stromspeicher-Strategie des BMWK, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Stellung. 

Hier geht es zur Stellungnahme der DIHK: