Der Verbrauch ist unbekannt
Wie viel Energie ein Gebäude wofür braucht, steht auf keiner Rechnung. Ohne diese Zahl wird jede Massnahme auf Annahmen geplant.
Die meisten Sanierungen fangen beim Falschen an – und werden dadurch teurer als nötig. Wir zeigen Ihnen, womit sich wirklich anfangen lässt, und begleiten Sie durch alle sechs Stufen.
Fast jede Anfrage bei uns beginnt mit einer Technikfrage: neue Heizung, neues Dach, neue Batterie. Die Frage davor bleibt offen – und genau die entscheidet über die Kosten.
Wie viel Energie ein Gebäude wofür braucht, steht auf keiner Rechnung. Ohne diese Zahl wird jede Massnahme auf Annahmen geplant.
Wer mit dem Ausbau anfängt, dimensioniert nach dem heutigen Verbrauch – und damit fast immer zu gross. Unnötiger Verbrauch wird mitfinanziert, statt vorher wegzufallen.
Gebäude, Mobilität, Speicher und Betriebe werden einzeln entschieden. Was in der Region zusammen funktionieren würde, kommt gar nicht erst zur Sprache.
Jedes Gebäude hat eine Energiesignatur. Sie zu kennen ist der Einstieg – vor jeder Entscheidung über Dach, Heizung oder Fenster.
Anders als ein Energieausweis rechnet die GEK nicht mit Annahmen, sondern mit den echten Verbrauchswerten aus Ihren Rechnungen und den echten Kosten. Ihr Ist-Zustand wird anonym mit anderen Gebäuden und mit Zielwerten verglichen.
Das GEK-Tool liegt unter gek.energiezelle.eu, einer eigenen Adresse ausserhalb dieser Website, und öffnet sich in einem neuen Tab. Finanziert wurde es vom Landkreis Mainz-Bingen.
Die Kennzahl sagt, wo Sie stehen. Das 6-Stufen-Modell sagt, was in welcher Reihenfolge drankommt. Wir gehen die Stufen mit Ihnen der Reihe nach durch – keine wird übersprungen, und jede verkleinert, was auf den folgenden noch nötig ist. Der Leitsatz dahinter: erst entschwenden, dann ausbauen.
Unnötiger Verbrauch entsteht gar nicht erst. Wir prüfen mit Ihnen Bedürfnisse, Nutzung und Verluste – noch bevor über Technik gesprochen wird.
Wirkung: höchste Priorität · Stufe 1 im Detail
Der verbleibende Bedarf wird mit der wirksamsten verfügbaren Technik gedeckt. Wir bewerten Gebäudehülle, Anlagentechnik und Mobilität danach, wie viel Nutzen tatsächlich ankommt.
Wirkung: Wirkung erhöhen · Stufe 2 im Detail
Verbrauch und Erzeugung werden zeitlich zusammengebracht statt umgekehrt. Wir ordnen Ihre Lastprofile ein und zeigen, was sich verschieben lässt.
Wirkung: Flexibilität schaffen · Stufe 3 im Detail
Erst jetzt lohnt sich Speicherung – und dann in der Grösse, die nach den Stufen 1 bis 3 wirklich gebraucht wird. Dazu gehört auch die fahrende Batterie.
Wirkung: Reserven aufbauen · Stufe 4 im Detail
Der Rest, den Erzeugung und Speicher nicht abdecken, wird geplant statt dem Zufall überlassen – einschliesslich der Frage, was im Ernstfall weiterlaufen muss.
Wirkung: Versorgung sichern · Stufe 5 im Detail
Ausgebaut wird zum Schluss. Nicht weil erneuerbare Erzeugung unwichtig wäre, sondern weil jede vorherige Stufe die benötigte Menge verkleinert hat.
Wirkung: regional erzeugen · Stufe 6 im Detail
Aus Kennzahl und Stufenfolge wird ein zusammenhängendes Vorgehen für Ihren Fall: nicht eine Einzelmassnahme, sondern die Massnahmen in der Reihenfolge, in der sie sich gegenseitig tragen.
Die EeC führt Bauleistungen nicht selbst aus. Sie ordnet ein, priorisiert, vernetzt und begleitet – die Umsetzung übernehmen die beteiligten Fachbetriebe.
Für Vorhaben von Mitgliedern gibt es zwei Wege innerhalb des Vereins: das EeC-Darlehen, mit dem Mitglieder Vorhaben anderer Mitglieder finanzieren, und für Eigentümer, die eine Vollsanierung nicht aus eigener Kraft stemmen, das Gebäudemodell.
Beides setzt eine Mitgliedschaft voraus und wird immer persönlich besprochen.
Vorgehen besprechenVier Schritte, die sich in ganz unterschiedlichen Ausgangslagen bewährt haben.
Was ist der Bedarf, was ist bereits da, was ist regional besonders? Wir hören erst zu und bewerten später.
Wir bringen die passenden Leute zusammen und sortieren die Massnahmen danach, was am meisten bringt und tatsächlich machbar ist.
Aus Ideen werden Vorhaben, die halten: mit klaren Zuständigkeiten, verständlicher Kommunikation und realistischen nächsten Schritten.
Was wir in der Praxis lernen, geben wir weiter – an die Community und in den Dialog über bessere Rahmenbedingungen.
Konzepte gibt es viele. Hier steht, was tatsächlich beschlossen, gefördert und gebaut wurde.
Der Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen hat beschlossen, dass der Landkreis eine Energiezelle werden soll. Nach Angaben der EeC unterstützt Rheinland-Pfalz die Umsetzung mit 3.103.676,27 Euro.
Ein Vorhaben auf Gebäudeebene, das reproduzierbar zeigen soll, wie kleine Wohngebäude im Bestand umgestellt werden können – ohne die Versorgungssicherheit aufzugeben.
Vom Landkreis Mainz-Bingen finanziert und heute nutzbar: die GebäudeEnergieKennzahl aus echten Verbrauchswerten statt aus Annahmen.
Sie müssen sich nicht sofort festlegen. Diese Übersicht zeigt, wo Sie am besten einsteigen.
Sie unterstützen die Arbeit der EeC, erhalten verständliches Wissen zu Energiethemen und Zugang zur Community. Ab 100 Franken oder Euro im Jahr, für Privatpersonen wie Organisationen.
Sie haben ein Gebäude, einen Betrieb oder eine Gemeinde und wollen die Energieversorgung tatsächlich verbessern. Wir begleiten Sie ab dem Ist-Zustand durch alle sechs Stufen, mit den passenden Partnern.
Als Mitglied stellen Sie der EeC Kapital zur Verfügung, mit dem Vorhaben anderer Mitglieder finanziert werden – eine Sanierung, eine Gebäudebatterie, der Aufbau einer Energiezelle. Ein Finanzierungsmittel für die Region, kein frei erhältliches Anlageprodukt.
Wählen Sie, was auf Sie zutrifft – wir zeigen Ihnen den passenden Weg. Vorwissen brauchen Sie nirgends.
Drei kurze Antworten, bevor es ins Detail geht.
Ein Verein aus Privatleuten, Unternehmen und Gemeinden – gegründet von Menschen, die Energie nicht nur diskutieren, sondern vor Ort verbessern wollten. Eingetragen im Handelsregister des Kantons Zug, getragen von den Beiträgen der Mitglieder.
Wir übersetzen komplizierte Energiethemen in verständliche Sprache, bringen die passenden Leute an einen Tisch und begleiten Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Für Mitglieder, für Gemeinden, für ganze Regionen.
Über unsere Energie wird meist weit weg entschieden – und die Rechnung kommt zu uns. Wir holen die Entscheidungen zurück in die Region: dorthin, wo Menschen wissen, was gebraucht wird, und wo Lösungen wirklich ankommen.
Die EeC ist kein Anlagenhändler. Sie ist ein Verein, der auf drei Pfeilern steht – und jeder davon hat eine andere Aufgabe.
100 Franken oder Euro im Jahr für Privatpersonen, 500 für Organisationen. Sie tragen den laufenden Betrieb des Vereins – Wissen, Austausch, Begleitung.
Mitglieder stellen der EeC Kapital zur Verfügung. Damit werden Vorhaben anderer Mitglieder finanziert: eine Gebäudebatterie, ein Fahrzeug, eine Sanierung, der Aufbau einer Energiezelle. Angestrebt sind 4,0 % pro Jahr in Schweizer Franken.
Für Eigentümer, die eine Vollsanierung nicht aus eigener Kraft stemmen: Die EeC finanziert die Sanierung, der Eigentümer zahlt dafür langfristig tragbare Energiekosten – und die EeC beteiligt sich am Wert des Gebäudes.
Die Pfeiler hängen zusammen: Die Mitgliedschaft ist Voraussetzung für Darlehen und Gebäudemodell, und das Darlehen beschafft das Kapital, mit dem Sanierungen finanziert werden.
Alleine ist Energie ein kompliziertes Thema. Gemeinsam wird sie zu etwas, das man gestalten kann.
Sie werden Teil einer Gemeinschaft, die zusammen mehr erreicht als jede und jeder für sich – und die ihr Wissen offen teilt, statt es für sich zu behalten.
Mitglieder stellen der EeC Kapital zur Verfügung. Damit finanziert die EeC Vorhaben anderer Mitglieder – eine Gebäudebatterie, ein Fahrzeug, eine Sanierung, den Aufbau einer Energiezelle.
So bleibt das Geld in der Region, und es ist nachvollziehbar, wofür es eingesetzt wird. Angestrebt ist eine Rendite von 4,0 % pro Jahr in Schweizer Franken.
Das Darlehen setzt eine Mitgliedschaft voraus. Es ist kein Finanzprodukt, das einzeln erhältlich ist.
setzt sich zusammen aus
Die Aufteilung ist eine vereinfachte Darstellung. Sie unterstellt eine Teuerung von 0,5 % pro Jahr. Fällt die Teuerung höher aus, bleibt von den 4,0 % entsprechend weniger reale Rendite übrig.
Der Beitritt dauert etwa zwei Minuten. Alles Weitere klären wir persönlich mit Ihnen.
Sie sagen uns, ob Sie als Privatperson oder als Organisation beitreten, und hinterlassen Ihre Kontaktdaten. Mehr braucht es zunächst nicht.
In der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen. Wir bestätigen Ihre Aufnahme, beantworten offene Fragen und schicken Ihnen die Rechnung für den Jahresbeitrag.
Sie erhalten Zugang zu Wissen und Austausch, erfahren von Projekten in Ihrer Nähe und können sich einbringen, so viel oder so wenig Sie möchten.
Vier Angaben, die Sie nicht glauben müssen, sondern nachprüfen können.
Eine Energiezelle ist eine Region, die ihre Energie gemeinsam plant, statt dass jeder für sich herumprobiert.
Die Fragen dahinter sind einfach: Wer braucht wann wie viel Energie? Was können wir vor Ort selbst erzeugen und speichern? Und was muss auf jeden Fall weiterlaufen, wenn im grossen Netz etwas ausfällt?
Werden Gebäude, Mobilität, Erzeugung, Speicher und Betriebe zusammen gedacht, entstehen Lösungen, die im Alltag funktionieren und im Ernstfall tragen. Wie das Schritt für Schritt geht, zeigt unser 6-Stufen-Modell.
Was uns am häufigsten gefragt wird – kurz und ehrlich beantwortet.
Nein. Ein grosser Teil unserer Mitglieder kommt aus ganz anderen Bereichen. Genau deshalb legen wir so viel Wert darauf, Dinge verständlich zu erklären. Neugier reicht völlig.
Ja. Es geht nicht nur um die eigene Photovoltaikanlage. Verbrauchsgewohnheiten, Mobilität, Nachbarschaftsinitiativen und die Frage, was eine Gemeinde beschliesst, betreffen alle – ob mit oder ohne eigenes Dach.
Nein. Uns interessiert, was tatsächlich funktioniert – technisch, wirtschaftlich und für die Menschen vor Ort. Wir rechnen ehrlich, auch wenn das Ergebnis nicht in eine Erzählung passt, und arbeiten mit allen zusammen, die etwas bewegen wollen.
Jede Region braucht Menschen, die vorangehen. Werden Sie Mitglied und gestalten Sie mit, wie Energie bei Ihnen vor Ort funktioniert – verlässlich, bezahlbar und in eigener Hand.
Jahresbeitrag für Privatpersonen und Organisationen · Beiträge im Überblick · Austritt nach den Statuten
Statuten und Handelsregisterauszug können Sie jederzeit einsehen. Die PDF-Dateien öffnen sich in einem neuen Tab.
Energie ist die Grundlage für Freiheit, Wohlstand und Gemeinschaft. Wir setzen auf Eigenverantwortung, Zusammenarbeit und Lösungen, die im Einklang mit der Natur wirklich funktionieren.