Tagsüber: die Anlage erzeugt mehr, als das Haus braucht
Der Überschuss geht heute meist ins Netz – zu einem Preis, der selten dem entspricht, was der Strom am Abend kostet.
Der grösste Speicher im Haushalt steht meistens vor der Tür – und wird bislang kaum genutzt.
Ein Fahrzeug wird bewegt – und steht den Rest des Tages. In dieser Zeit ist seine Batterie ein Speicher, der bereits bezahlt ist.
Genau das macht die fahrende Batterie interessant: Sie muss nicht zusätzlich angeschafft werden. Sie ist ohnehin da. Wer sie einbindet, braucht weniger stationären Speicher – und das ist im 6-Stufen-Modell das Prinzip von Stufe 4: erst nutzen, was vorhanden ist.
Fahrzeug, Photovoltaik, Wärmepumpe und Gebäude hängen dabei zusammen: Die Batterie speichert den Überschuss vom Dach und gibt ihn abends nicht nur an Steckdosen zurück, sondern auch an die Wärmepumpe – zur teuersten Stunde, ohne dass zusätzlicher Strom eingekauft werden muss.
Speicher kommen bewusst erst auf Stufe 4 – nach Entschwendung, effektiver Nutzung und der Anpassung des Bedarfs. Der Grund ist einfach: Jede vorherige Stufe verkleinert, wie viel Speicher überhaupt nötig ist.
Wer mit dem Speicher anfängt, kauft fast immer zu gross.
Das Prinzip in vier Schritten – vereinfacht dargestellt.
Der Überschuss geht heute meist ins Netz – zu einem Preis, der selten dem entspricht, was der Strom am Abend kostet.
Statt einzuspeisen, wandert der Überschuss in die Fahrzeugbatterie. Der Speicher, der ohnehin vorhanden ist, wird zuerst gefüllt.
Wenn Verbrauch und Strompreis am höchsten sind, deckt der eigene Speicher den Bedarf. Das setzt ein Fahrzeug und eine Ladeeinrichtung voraus, die rückspeisen können.
Ein Teil der Ladung bleibt für die Fahrt am nächsten Tag – und, je nach Auslegung, als Reserve, wenn im Netz etwas ausfällt.
Nicht jedes Fahrzeug und nicht jede Ladeeinrichtung kann Strom zurückgeben. Bidirektionales Laden muss sowohl das Fahrzeug als auch die Wallbox beherrschen, und der Netzanschluss muss dafür angemeldet sein.
Ausserdem gilt: Ein Fahrzeug, das tagsüber unterwegs ist, steht als Speicher nicht zur Verfügung. Ob sich die fahrende Batterie lohnt, hängt an Ihrem Alltag – nicht an der Technik allein.
Deshalb steht am Anfang die Frage nach dem tatsächlichen Bedarf, nicht der Produktvergleich.
Die EeC ist ein Verein, kein Anlagenhändler. Wir verkaufen Ihnen keine Wallbox und installieren kein Fahrzeug.
Was wir tun: Wir ordnen die fahrende Batterie in das Gesamtbild ein – Gebäude, Erzeugung, Speicher, Mobilität – damit Sie nicht vier Einzelentscheidungen treffen, die nicht zusammenpassen.
Und über das EeC-Darlehen finanziert die EeC Vorhaben ihrer Mitglieder. Zu den festgehaltenen Verwendungszwecken gehören ausdrücklich der Mietkauf von Fahrzeugen und der Mietkauf von Gebäudebatterien.
In dieser Reihenfolge fällt die Batterie kleiner aus als gedacht. Das ist der Punkt.
Erst entschwenden, dann ausbauen – die Reihenfolge, in der wir vorgehen.
Dach, Fahrzeug, Wärme und Speicher gehören in eine Planung. Als Mitglied bekommen Sie Zugang zu diesem Wissen – und zur Finanzierung über das EeC-Darlehen.