Overshoot Days – Ressourcen der Erde

Overshoot Days

Der Begriff Overshoot Day wird auf der  Seite Overshoot Footprint Network erklärt. Dort gibt es unter anderem eine Seite mit den Global Country Overshoot Days. Auf der Seite kann man sehen, ab welchem Datum ein bestimmtes Land mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde in diesem Jahr herstellen kann. 

Der Earth Overshoot Day markiert den Tag, an dem der Bedarf der Menschheit an ökologischen Ressourcen und Dienstleistungen in einem bestimmten Jahr das übersteigt, was die Erde in diesem Jahr regenerieren kann. Wir halten dieses Defizit aufrecht, indem wir Vorräte an ökologischen Ressourcen liquidieren und Abfall ansammeln, vor allem Kohlendioxid in der Atmosphäre.

Country-Overshoot-Days-2024

Die Grafik zeigt wann die einzelnen Länder ihren Overshoot Day haben

Overshoot Days auch Erdüberlastungstage genannt

Das heißt, wenn alle Menschen auf dieser Erde so leben wie in z.B. in der Schweiz, wären die natürlichen Ressourcen die unser Planet in diesem Jahr produziert am 2. Mai aufgebraucht gewesen. 

Zu hoher Verbrauch ist ein Leben auf Pump

Ab diesem Tag lebt die Schweiz ressourcen-technisch auf Kosten anderer. Wir machen also Schulden bei Menschen, die in weniger entwickelten Regionen leben, oder die weniger verbrauchen, wie z.B. die Länder in Südamerika. Aber eben auch bei unseren Kindern und nachfolgenden Generationen, die mit den Folgen der jahrzehntelangen Übernutzung umgehen müssen! 

Deswegen ist ein wichtiges Anliegen des EEC die Entschwendung. Ein wichtiger Bestandteil ist die Energiezelle

Auf der Seite der Welthungerhilfe habe ich folgendes gefunden:

Vor Allem für die ärmsten Länder sind die Folgen am schlimmsten

Wassermangel, Dürre, Artensterben, Plagen, die Vernichtung von Ökosystemen – die Folgen sind vielfältig und zerstörerisch. Der Klimawandel bedroht uns und unsere Lebensräume. Die Verantwortung für die Ausbeutung unserer Erde tragen wir alle. Vor allem in den Industrienationen des Globalen Nordens verbrauchen wir zu viel – mit den Folgen müssen aber vor allem die ärmsten Länder im Globalen Süden leben. Länder, denen es ohnehin schon an vielem fehlt. Der Klimawandel ist weltweit eine zentrale Ursache für Armut und Hunger.

Vor 2050 werden wir vermutlich Ressourcen von drei Erden benötigen 

Die Erde bleibt gleich groß, die Bevölkerung aber wächst – und mit ihr die Bedürfnisse. Laut Prognose der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Und damit auch die Nachfrage an Lebensmitteln, Energie, Konsumgütern. Noch vor 2050 werden wir schätzungsweise Ressourcen von drei Erden benötigen. 

Die Erdüberlastung nimmt dadurch massiv zu, der Erdüberlastungstag rückt jährlich weiter nach vorne. Zirka 60 Prozent unseres ökologischen Fußabdrucks entfallen auf CO2-Emissionen. Würde es uns gelingen, diese auf die Hälfte zu reduzieren, könnten wir den Erderschöpfungstag wieder nach hinten verlegen – und zwar um über zirka drei Monate.

Link zu der Seite der Welthungerhilfe

Energiezelle wird von Rheinland-Pfalz gefördert

Der Kreistag des Landkreises Mainz-Bingen hat beschlossen, dass der Landkreis eine Energiezelle zu werden. Damit soll eine regionale, sichere bezahlbare Energieversorgung sichergestellt werden.

Rheinland-Pfalz unterstützt im Rahmen des KIPKI-Förderprogramms die Umsetzung der Energiezelle mit 3.103.676,27 Euro.

Die Energiministerin von Rheinland-Pfalz übergibt dem Lankreis Mainz-Bingen die Fördermittel für die Energiezelle.

© KV Mainz-Bingen

Im Bild von links nach rechts
Dorothe Schäfer Landrätin, Kathrin Eder Energieministerin Rheinland-Pfalz, Steffen Wolf 1. Kreistagsabgeordneter, Martina Schnitzler Leiterin UEBZ, Urs Anton Löpfe EeC und Strategie- und Projektentwickler
 

Zum ganzen Artikel geht es über diesen Link: KIPKI-Förderung für Klimaschutz

Zusätzlich zu dem Artikel hat sich die Allgemeine Zeitung diesem Thema gewidmet. Den Artikel der AZ lässt sich hier lesen:

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und hier als pdf herunterladen: Artikel AZ vom

Auch die Zfk, die Zeitung für kommunale Wirtschaft, widmet sich in einem Artikel der Energiezelle

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auch hier als pdf herunterladen: Artikel Zfk

Passend zu den anstehenden Wahlen, setzen sich auch Politiker mit dem Thema „Energiezelle“ auseinander:

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auch hier als pdf herunterladen: Artikel Zfk

Größtes Risiko der Schweiz und Europas entschärft

Größtes Risiko der Schweiz

Gemäß Bundesamt für Bevölkerungsschutz gilt als größtes Risiko der Schweiz eine lang andauernde Strommangellage, ein Blackout. Es handelt sich dabei nicht um ein spezifisch schweizerisches Problem, sondern um ein Problem des europäischen Stromnetzverbundes.

Das Problem lässt sich am effektivsten lösen durch den Umbau des europäischen Stromnetzes in Energiezellen, die wiederum in einem Wabensystem verbunden sind.

Paul Niggli von Swissgrid bestätigte uns , dass Energiezellen in Waben ein effektiver Ansatz zum Entschärfen der Blackout-Problematik sein könnten.  Paul Niggli ist bei Swissgrid zuständig für Stromausfallrisiken und als Mitglied der Schweizer Kommission für wirtschaftliche Landessversorgung.

Kein Stromversorger bietet Stromversorgungssicherheit

Die naheliegendste Lösung war Elektrizitätsversorger zu finden, die Ihren Stromkunden tatsächlich Stromversorgungsicherheit anbieten. Wir haben die verschiedensten Stromversorger angefragt. Die erste Antwort war immer, selbstverständlich haben sie Stromversorgungsicherheit gemäß unseren allgemeinen Bestimmungen. Liest man die Bestimmungen genau durch, stellt man fest, dass das vom europäischen Netzverbund ausgehende Risiko eben nicht abgesichert ist. Eine Anfrage bei ElCom, für die wir bezahlen mussten, bestätigte, dass ein Blackout in Folge zu hoher oder zu tiefer Stromproduktion im europäischen Stromnetzverbund nicht abgesichert ist. An dieser Stelle ein großer Dank an eines unsere Mitglieder, dass die die Anfrage an ElCom bezahlt hat. Schwerwiegende Vorfälle haben im europäischen Verbundnetz in den letzten Jahren stark zugenommen.

Bis heute haben wir keinen Stromversorger in der Schweiz und in Deutschland gefunden, der wirklich Stromversorgungssicherheit anbietet.

Industrieverbände kein Interesse

Da es sich beim erwähnten Mitglied, das verschiedene Male von Blackouts betroffen war, um einen Industriebetrieb handelte, haben wir uns an Schweizer Industrieverbände gewandt.

Das Thema Blackout interessierte sie schlicht nicht. Sie waren gerade mit den Forderungen der Friday`s for Future beschäftigt und der Abwehr von effektiven Lenkungsabgaben.

Blackout-Problem selber lösen

Wir haben uns mit verschiedensten technischen Lösungen und deren Anschaffungskosten auseinandergesetzt. Hier die verschiedensten Lösungen im Preisvergleich:

  • Photovoltaik mit Batterien – 20 000 bis 40 000 CHF
  • Nur Batterien mit regenerativem Strom vom Netz – 20 000 bis 30 000 CHF
  • Brennstoffzellen, wasserstoffbetrieben – 40 000 bis 80’000 CHF
  • Stirlingmotor, mit Holz als Brennstoff – 50 000 bis 80 000 CHF
  • Schwungrad – 80 000 bis 150 000 CHF
  • Notstromanlage, mit Biodiesel – 10 000 CHF

Es war nicht nur der Preis, der uns den Entscheid leicht machte, den Weg über eine Notstromanlage mit Biodiesel weiter zu verfolgen. Viele Lösungen waren technisch nicht ausgereift. Zudem bestehen bei einigen Lösungen erhebliche Sicherheitsbedenken. Dazu gehören brennende Batterien und die Explosionsgefahr beim Einsatz von Wasserstoff.

Ein weiteres großes Problem ist das Fehlen von Handwerkern.

Am 20. Februar 2021 (siehe Bild) ist es nun gelungen unser ganzes Haus in Ingelheim sicher mit Notstrom zu betreiben. Dabei ist der «Notstromer» stark genug um auch die geplante Erdsonden-Wärmepumpenanlage mit Notstrom zu versorgen.

Die Kosten für den Bau der Notstromanlage betrugen weniger als  4500 € und die Umsetzung ist sehr einfach und benötigt nur wenig Fachpersonal.

 

Wie geht es weiter?

Zu den nächsten Schritten gehört den optimalen Biodiesel zu finden und vor allem dessen Lagerung.

Die Notstromanlage soll leiser gemacht werden.

Ein weiterer Schritt ist die Anlage so zu konstruieren, dass die Notstromanlage netzparallel betrieben werden kann. Dadurch können die Anlagen helfen, ganze Energiezellen Blackout-Sicher zu machen.

Eine riesige Herausforderung ist, die bestehenden Gesetze so zu gestalten, dass es sich für den Einzelnen lohnt einen Beitrag zu leisten zur Stromversorgungsicherheit.

Global (Master)

Stromübersicht 2016
(Ø-Leistung)

Stromlücke & Stromüberschuss 2016

Bedarf Windkraftwerke 2016

Brennstoff Heizöl seit 1973 bis heute um 36% reduziert

Endenergieverbrauch nach Energieträgern

Entwicklung der ständigen Wohnbevölkerung

Projekte (Master)

Dorf (Zelle) 90% CO2 Reduktion & No Blackout

Neues Managment für ein No Blackout Contractingunternehmen

Neues Geschäftsmodel für EVU (EVU hält sich an Vorgaben Energiewende Bund)

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